LEOPOLD ZWISCHEN DEN WELTEN

A book for young people. Or for adults who are young at heart.
Full of action and unexpected events. Leopold is in the middle of the action and can hardly keep up.

Leo 2- front
  • Hardcover
  • A5 lay-flat format
  • 88 pages
  • 10 full-page, coloured illustrations

“„Ich denke, du hast größere Sorgen, als dir meine Geschichten anzuhören“, bemerkte der Zwerg. „Ich
hab’ nen guten Freund – Theodor – er hat bei allen Dorfangelegenheiten eine beratende Position bei mir.
Er besitzt ein immenses Wissen über die verschiedensten und auch ausgefallensten Themen, die man
sich nur vorstellen kann. Ich weiß, dass er sich besonders für Naturgesetze und unerklärliche
Dinge interessiert. Ich frag ihn mal, ob er dir helfen kann.“
Als er dies aussprach, schob er zwei Finger in seinen Mund und pfiff so laut, dass es in Leopolds Ohren
weh tat. Nach diesem Signal flogen aus nah und fern und allen Richtungen vielerlei unterschiedliche Vögel zu ihm.”.

“Jetzt entdeckten auch die Anderen die Verwandlung. Sie lachten ebenfalls, klatschten und feierten den
Erfolg. Nur Leopold wusste mit dieser Veränderung nichts anzufangen. Er war plötzlich ganz klein. Es
war komisch, alles von unten zu sehen. Diese Perspektive gefiel ihm gar nicht. Aber das Minivolk beruhigte ihn, dass der Zauber nur während der Nacht wirkt und dass er so am gemeinsamen Fest leichter
teilnehmen konnte. Er dachte kurz nach, die Argumente waren nachvollziehbar. Erleichtert ließ er
seine Sorgen fallen und tauchte in die fröhliche Party ein.
Jetzt – auf Augenhöhe – lernte er die Zwerge und Feen wirklich kennen. Er fand die Party urgemütlich
und nach so vielen Aufregungen entspannte er sich und ließ los.
Die keltische Musik, die im Hintergrund von einer kleinen Band gespielt wurde, klang angenehm
dezent. Sie konnten sich ungestört unterhalten. Er hörte die verschiedensten Geschichten von
Zwergen, Drachen, Hexen und Zaubersprüchen…und konnte nicht genug davon bekommen.”

“Jack fand Tontil und Anedor, Leopolds Brüder, vor dem Höhleneingang. Sie saßen gemeinsam mit
einem Schaf in einem Kreis. Jack wusste sofort, dass das Schaf nur Sheepy sein konnte. Alle sahen sehr
bedrückt aus. Als er sich näherte, hörte er auch, dass sie sich über Leopolds Verschwinden unterhielten.
Er landete mutig in der Mitte des Kreises – ganz nach dem Motto: ‚Der direkte Weg ist der einfachste Weg‘ – und schaute prüfend einen nach dem anderen an. Er war sich nicht sicher, wie sie reagieren
würden, wenn er sich einfach vor deren Nasen hinsetzte.
Die Brüder schauten den kleinen Vogel interessiert an und spürten sofort, dass hier gerade etwas
Ungewöhnliches passierte. Sheepy war der erste, aus ihm sprudelte die neugierige Frage raus:
„Wer bist du denn? Was möchtest du hier?””

“Der Häuptling kannte die außergewöhnlichen Fähigkeiten seines Freundes – so saß er gelassen da. Er kaute seinen Kuchen und gab ein zufriedenes „Ühüüüüümmmmm…“ von sich. Nachdem sich eine Menge Krümel auf seinem Teller angesammelt hatten, leckte er sie am Ende mit einem satten Seufzer vom Teller. Danach hingen einige davon in seinem Bart. Eine freche Goldammer flog sofort zu ihm und pickte sie genüsslich weg. Mokka ließ es mit einem Buddha-ähnlichen Schmunzeln zu. „Und jetzt wollen wir mal zusehen, wie du dein Wundergerät zusammenbaust.“ „Es ist ein Kristall-Energie-Verstärker, der die Energie einfängt, konzentriert und dann wieder abgibt“, erklärte Theodor. „Niemand hat bis jetzt so etwas gebaut. Bis heute kam keiner auf den Trick, wie man die Energie einfangen kann, ohne den Behälter in dem Griff zur Explosion zu bringen. Aber dann fand ich die Lösung.“ Theodor strahlte stolz über sein ganzes Gesicht.”

“Er hatte große Bedenken, ob er es schaffen könnte, schnell genug durchzuspringen. Die Erzählungen über die Wesen, die es nicht geschafft und deshalb ihre halben Körper oder das Gesicht verloren hatten, machten ihm Angst. Er stand dort, wo es ihm gesagt wurde, und wartete. Und dann ganz plötzlich – wie aus dem Nichts – mit großer Wucht und hellem, starkem hellblauen Licht kam der Energiestrahl in einer Geschwindigkeit, die mit den Augen nicht zu verfolgen war. Der Strahl wurde unmittelbar zurückgespiegelt, von Theodors Gerät verstärkt und öffnete das Wurmloch. Die Luft vibrierte, Wind wehte aus dem Wurmloch in alle Richtungen. Im Hintergrund war Leopolds Heimatwelt mit den Schlafhöhlen und dem Wald im Sonnenuntergang zu erkennen.”

“Ohnmächtig und verzweifelt rutschte Leopold auf den Boden. Jolie setzte sich auf seine Schulter.
Sie hatten keine Idee, wie sie da rauskommen könnten. Sie waren schwach und erschöpft von den
verzweifelten und aussichtslosen Versuchen, die Kugel zum Platzen zu bringen.
Leopold hatte es aufgegeben, kehrte in sich. Er schloss seine Augen, sodass er nicht sehen konnte, wie
seine Mutter und seine Freunde sich weiter bemühten und für seine Freiheit kämpften.
Nachdem er die Außenwelt ausblendete, breitete sich Stille in seinem Inneren aus und er beruhigte
sich. Sein Atem wurde langsamer und gleichmäßiger. Jolie an Leopolds Schulter wurde auch still.
Sie hatten beide begriffen, dass sie sich mit körperlichen Anstrengungen nicht befreien konnten.
Unbemerkt passte sich der Atem Jolies an den Rhythmus von Leopolds Atem an. Auch ihre Herzen
schlugen im gleichen Takt.
Die Kugel wurde dabei größer und die Wand der Hülle heller und ein wenig dünner.
Jolie bemerkte die Veränderung zuerst. Sie schrie vor Überraschung.”

Detail from the book:

“Leopold zog die Augenbrauen hoch, blieb aber stumm.
Seine Augen folgten der kleinen Gestalt. Er hatte keine Lust
wie ein Schoßhündchen hinterher zu laufen und war
beleidigt, nicht um Hilfe gebeten worden zu sein.
Plötzlich fingen die Blätter an sich zu bewegen und machten für ihn merkwürdige, bis jetzt noch nie gehörte Geräusche.
Es blieb ihm keine Zeit über die Geschehnisse nachzudenken, weil er sah, dass sich der Elf plötzlich auf etwas
für ihn Unsichtbares warf. Er lag jetzt am Boden und hielt
krampfhaft etwas fest.
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Leopold war mit einem Sprung direkt hinter dem Elf.
„Was ist das?”
„Das ist eine silberfarbig schimmernde, kletternde Waldglocke!” antwortete der Elf sehr stolz und hob das Ding mit
seinen Händen hoch.”

If you immerse yourself in the mystical forest of TSY, you won’t be able to take your eyes off from this enchanting story until the very last line. The longer I read, the more was I captivated by the little fire-breathing dragon.
After I had finished the book my thoughts were still with Leopold, his mother, his brothers and the elves in the mystical forest.
This book shows that children’s dreams can be reawakened in adults, even after a long time.
I have taken Leopold into my heart for all time.
Andrea, a big compliment for creating this exciting children’s book and for touching
not only children’s hearts.

Anita H.

Leopold slowly draws you into his spell…his clumsy, loving nature has a very special effect….he sometimes seems a little awkward….I imagined that I would make myself very small and stand next to him…..wow, what a beautiful world….these colors, the magic that emanates from these wondrous beings, enchanted…..exciting to the last sentence….thank you all you dear beings, for your work….

Irene K.

I really like the fact that there is no violence in the story. Conflicts are
resolved differently.
Responsibility is accepted and acted upon.
You are loved with your strengths and weaknesses and not rejected.
The book is not just for children, adults should read it too!

W. Mätzke, retired secondary school teacher

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